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Martin Fischer-Dieskau

Rezensionen


Biography

MFDMARTIN FISCHER-DIESKAU begann seine Laufbahn 19jährig mit der Einstudierung von Haydns Oper „Il mondo della luna“ im Schloss Charlottenburg seiner Heimatstadt Berlin, wo er im Anschluss seine Studien an der Universität der Künste als Dirigent und an der Freien Universität in den Fächern Italienische Literatur und Musikwissenschaft mit Promotion zum Dr. phil. abschloss. 1976 und 1977 war er Preisträger des Deutschen Musikrats, was zu ersten Verpflichtungen innerhalb der deutschen Orchesterlandschaft führte und den Kontakt zu Seiji Ozawa ermöglichte, der ihn erstmalig 1978 als Träger des Leonard-Bernstein-Fellowships nach Tanglewood einlud. 1978 engagierte ihn Antal Doráti als Assistant Conductor an das Detroit Symphony Orchestra und riet ihm, die hier gesammelten Erfahrungen noch einmal „in alter Manier“ als Korrepetitor und Kapellmeister an deutschen Bühnen zu intensivieren (1980-89 Augsburg, Aachen und Hagen). Nach einer Anstellung als Erster Dirigent in Bern (1990-94), wo er das italienische Fach und die Oper des 20. Jahrhunderts betreute, kam es zu Operneinstudierungen an der English Opera North, dem Staatstheater Stuttgart, dem Teatro San Carlo in Neapel und 1998 am Teatro Regio di Torino. Daneben war er Gast des Granada- und Helsinki-Festivals und der Berliner Festwochen.

Martin Fischer-Dieskau stand seit 1983 am Pult des London- und Royal Philharmonic Orchestra, des NHK Orchesters Tokio und der Berliner Philharmoniker sowie einer großen Anzahl weiterer europäischer, amerikanischer und japanischer Orchester. Die Gesamtzahl weltweiter Begegnungen beläuft sich inzwischen auf knapp unter 100 Orchester.
Martin Fischer-Dieskaus besonderes Interesse gilt der Erweiterung des Standard-Repertoires (Aufnahmen für BIS, Marco Polo und IPPNW concerts), er moderierte die „Musikstreifzüge“ im ARD- Fernsehen, war Leiter des Jugendfestspieltreffens in Bayreuth, von 1994 bis 2004 Inhaber einer ordentlichen Professur im Fach Dirigieren an der Bremer Hochschule für Künste und folgt Einladungen zu Vorlesungen im musikwissenschaftlichen Rahmen.

biografie   MARTIN FISCHER-DIESKAU

Als Chefdirigent des kanadischen KW Symphony Orchestra (2001-2004) setzte sich Martin Fischer-Dieskau erfolgreich für neue Programmstrukturen, neue Aufführungsorte und die Integration neuer Publikumsschichten ein. Mit diesem Ensemble inaugurierte er auch das German-Canadian Festival in Toronto. 2005 half Martin Fischer-Dieskau, das neu gegründete Orchester von Boca Raton, Florida, aus der Taufe zu heben und begeisterte in den Folgesaisons großdimensionierte Besucherzahlen mit speziellen „Open-Air-Spectacles“. Nachdem Martin Fischer-Dieskau im selben Jahr mit dem renommierten Taipei Symphony Orchestra Bekanntschaft gemacht hatte, wählten ihn die Musiker dieses Klangkörpers 2007 traditionsgemäß für 2 Spielzeiten zu ihrem Chefdirigenten. Sieben sorgfältig durchdachte Programme mit Musik aus 4 Jahrhunderten bishin zur Taiwanesischen Avantgarde, gefolgt von volkszenischen Opernproduktionen am National Theater und einem internationalen Puccini-Kongress im Jahre 2008 werden zum Höhepunkt des taiwanesischen Musiklebens.

In den vergangenen Spielzeiten leitete Martin Fischer-Dieskau ausgedehnte Tournéen mit der Holland Symfonia und dem Noord Nederlands Orkest (NNO). 2013 war er Gast bei den Bukarester Philharmonikern mit Poulenc, Bartók und Prokofjew und leitete eine Neu-Einstudierung „Zauberflöte“ in Palma de Mallorca. Im Oktober debütiert er beim Brucknerorchester Linz, und im November folgen 4 Konzertprogramme Wagner/Verdi mit dem „Deutschen Radio Orchester“ in Shanghai.


2015/16 bringt Martin Fischer-Dieskau weitere Orchesterbegegnungen in Rumänien und China. Er leitet eine Deutschlandtournee mit dem DRKO und dirigiert ein Glasunow/Tschaikowsky-Programm mit den Brandenburgerr Symphonikern im Nikolaisaal Potsdam. Im März 2016 leistet er mit der Aufführung der dritten c-moll Symphonie des Brahms-Freundes Friedrich Gernsheim bei der Raanana Symfonette einen Beitrag zum 50 jährigen Bestehen deutsch-israelischer Diplomatie.

Video

Tschaikowski: Symphony No. 1 "Winter Dreams"
viewed from a hidden perspective

Sergei Prokofieff Symphony no.1, op.25, "Classical"

Overture la Gazza Ladra Rossini

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Wagner: Ring (excerpts)

 

 

"Winterstürme..." mit Peter Seiffert

TV Interview

Recordings
Press
Past Events
MARTIN FISCHER-DIESKAU










March 17 & 19 2016


Interview Globes Tel Aviv | PDF (EN)

Martin Fischer-Dieskau conducts lesser known German-Jewish composers of the Nineteenth Century with the Ra'anana Symfoniette Orchestra Israel



24. Januar 2016, Nikolaisaal Potsdam


Martin Fischer-Dieskau dirigiert Glasunow und Tschaikowski bei den Brandenburger Symphonikern

Kritik aus Potsdam

Nicolaisaal Potsdam



September/Oktober 2015


FILARMONICA MOLDOVA IASI

Fischer-Dieskau und Menuhin in Regensburg



MARTIN FISCHER-DIESKAU








Dezember/Januar 14/15

CHINA TOURNEE mit dem Deutschen Radio Orchester



Interview

 












Interview



November 6/7, 2014

Bucharest Philharmonic Orchestra
Martin Fischer-Dieskau, conductor

Brahms piano concerto No. 1, Jeremy Menuhin, piano

Brahms Alto Rhapsody

Strauss "Tod und Verklärung"

http://fge.org.ro/ro/component/jevents/icalrepeat.detail/2014/11/07/1097/-/ODM5NGU3NjAxMzQ4OTJhOTAyNjUwYTI5N2Q0ZmE1NmQ=/concert-vocal-simfonic.html

 

JANUARY 1, 2014

Concert du nouvel An
Opéra Orchestre National Montpellier

http://www.opera-orchestre-montpellier.fr/evenement/concert-du-nouvel-an-0

 

30. Oktober 2013

Brucknerorchester Linz

http://www.bruckner-orchester.at/3355_DE-Der_Konzertkalender-Detailansicht.htm?filter3333=id=0362

 

April 2013
"Zauberflöte", new production
http://www.teatreprincipal.com/ai1ec_event/la-flauta-mgica-de-w-amadeus-mozart/?instance_id=497

Palma Palma 2

 

January 17, 18, 2013
Bucharest Philharmonic Georges Enescu: Prokofjew CLASSICA, Bartòk 3rd piano concerto, Poulenc STABAT MATER.
http://fge.org.ro/ro/component/jevents/icalrepeat.detail/2013/01/17/678/-/ZTMyMDFmMDI5Njc4YjYyMjIyZDIzYWJmYTM5ZWE4YjM=/concert-simfonic.html

Bucharest

 

September 11, 2012,  September 13, 2012

Montreux, Auditorium Stravinsky
2 concerts with the finalists of the

The 7th International Tchaikovsky Competition for Young Musicians
Prokofjew, Elgar, Dvorak, Lalo, Saint-Saens, Tchaikowsky

 

21.05.2012

Bruckner wird immer zum Ereignis, wenn man ein gutes, großes Orchester hat und den passenden Dirigenten dazu. Wir hatten beide. Dirigent und Orchester schenkten dem Publikum eine grandiose 4. Bruckner-Sinfonie in der Originalfassung, die selten gespielt wird und im Klangbild erheblich vom Gewohnten abweicht.

Fischer-Dieskau begann langsam, holte nach und nach alle Instrumentengruppen ins Spiel, steigerte merklich, erhöhte seine Schlagkraft und damit die Kraft des Orchesters und führte es in jedem Satz zum Fortissimo. Er dirigierte frei, er hat die Themen und Motive, die Pausen und Tempi, also die gesamte Partitur im Kopf und legte sie sehr frei und subjektiv aus. So konnte er sich ganz auf das Orchester konzentrieren und es zur Hochform führen. Er vermied Ausschweifungen, romantische Schwärmerei oder Tragik fanden nicht statt. Wenn man sich auf all das einlässt - und wir tun das - dann erlebt man etwas Außerordentliches.

Die musikalische Palette des Orchesters ist reich an diesem Abend. Lyrische Passagen, wunderbar gespielt von den Streichern und Holzbläsern, werden abgelöst von majestätischen oder wilden Blechbläsermelodien. Das ganze Orchester spielt technisch auf einer vollkommenen Höhe.

© OVZ-Online, 21.05.2012

 

Finnland: Jyväskylä Sinfonia & Martin Fischer-Dieskau
"In advance, the expectations towards the evening's concert were high: in the programme, there were the names of a widely known soloist and a widely reputed conductor whose last visit one year ago in Jyväskylä left a positive impression. Therefore, it was not a surprise that the lobby of the city theatre was full of cheerful buzz of conversation and happy spirits before the concert’s beginning on Wednesday evening. The soul and beautiful, deep and impressive tones of Russian music were reached when the conductor Martin Fischer-Dieskau got off the ground in his interpretation of Modest Mussorgsky’s Pictures at an Exhibition Suite [...]
[...] The Pictures at an Exhibition Suite, this time in Giuseppe Becce's orchestration, which is practically never played in the concert halls, changed the concertös entity which was a welcome enhancement to the concert’s drama curve. The special acknowledgements go to the percussions and brass section whose praiseworthy contribution and energy deepened the interpretation ever more. Inspired by the evening I play now Mussorgsky even on my laptop."
Elina Lillstrang, Keskisuomalainen Newspaper

 

Strasbourg: Concert OPS Benfeld
OPS Strasbourg

 

Mit kräftigen Akzenten, agitierten Rhythmen und weit ausgezogenen Linien sorgte Fischer Dieskau für viel Dramatik und ergreifenden Ausdruck.[…] Fischer Dieskau schürte energisch das Feuer im Orchester. Winand van de Kamp, Haarlems Dagblad

Chinese Biography
Japanese Biography
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T: + 49 (0) 89 290 747 - 0
P: + 49 (0) 89 290 747 - 90
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Publications

Verdi und Wagner

Kulturen der Oper
Arnold Jacobshagen
Website

Besprechung in: "Das Orchester"

DIRIGIEREN IM 19. JAHRHUNDERT - Der italienische Sonderweg

OPERNWELT

SCHOTT, Mainz 2016
(SCHOTT music)

NMZ-Besprechung

SWR-Besprechung

DAS ORCHESTER

BÖRSENBLATT des deutschen Buchhandels